Grüne Weihnachten

Unser Beitrag zum Umweltschutz

Dieses Jahr drucken wir keine Weihnachtskarten, sondern nur ein schwarzweißes Etikett mit der Aufschrift „100% RECYCLED by nemadesign“. Das kleben wir auf unsere Lieblingskarten aus den letzten Jahren und versenden sie einfach nochmal. Die sind doch viel zu schade fürs Altpapier.

Außerdem ist das eine schöne Gelegenheit, unser Weihnachts-CI wiederzuverwenden – wobei das jetzt für den Umweltschutz nicht so viel bringt, muss ich zugeben.

Und nächstes Jahr lassen wir es dann wieder richtig knallen. Versprochen.

Veröffentlicht unter Projekte | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Was es 1989 noch gab

TribuT ist eine Installation des Künstlers Jean-Luc Cornec aus dem Jahr 1989.

Bildquelle: hojusaram

Eine zwölfköpfige Schafsherde, aus alten Telefonapparaten zusammengebaut, grast friedlich im Eingangsbereich des Museums für Kommunikation in Frankfurt. Ab und an wird auch mal geblökt resp. geklingelt.

Veröffentlicht unter Kunst | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Noch mehr Safetainment: Sicherheitshinweise im Flugzeug

Statt Pantomime zur Bandansage gibt es bei Czech Airlines dieses unterhaltsame und gekonnt gezeichnete Video, das selbst Vielflieger aufblicken lässt.

Veröffentlicht unter Lernen | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert

Filmzeit, die Siebte

Am 1. Oktober startet die 7. filmzeitkaufbeuren – ausnahmsweise im Corona KinoPlex statt im Theater. Ein paar Beiträge konnte ich vorab schon sehen und bin umso gespannter auf die anderen.

Als Motivationshilfe zum Hingehen hier der unvergessliche Gewinner des Innovationspreises im letzten Jahr:

Integrationshintergrund

Der Kurzfilm „One Shot“ von Dietrich Brüggemann ist, wie der Titel verheißt, in einer einzigen Einstellung gedreht – oder vielleicht doch nicht? Es ist ein Film im Film und über Film, dessen schier unüberschaubar viele Ebenen sich immer wieder als Illusion entlarven. Ohne Budget, aber mit einem klugen Konzept, großer Schauspielkunst – brillant: Burak Yiğit – und feinem Humor erklärt er uns, warum Integration so wichtig ist.

Mehr Informationen zum Film gibt es auf YouTube.
There you’ll also find a version with English subtitles.

Veröffentlicht unter Kunst | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert

Sicherheitskampagnen mit Groove

„The Dancing Traffic Light“ und „Dumb Ways to Die“ sind zwei wirklich lustige Kampagnen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Die smarte PR-Kampagne mit dem tanzenden Ampelmännchen wurde in Lissabon installiert, um Fußgängern das Warten an der roten Ampel kurzweilig zu gestalten. 81% mehr Menschen sollen gestoppt haben, um das groovende Männchen, welches durch Aufnahmen von tanzwütigen Menschen animiert und in Echtzeit auf die Ampel übertragen wurde, anzuschauen.

„Dumme Arten zu sterben“ soll Reisende davor bewahren, zu dicht an der Bahnsteigkante zu stehen. Eine lokale Werbeagentur hat die Kampagne für Metro Trains in Melbourne gestaltet. 2012 wurde das Musikvideo veröffentlicht, welches dann 2013 als mobile App mit Minispielen weiterentwickelt wurde, in der man die liebevoll entworfenen Zeichentrickfiguren vor dem Tod retten muss.

Beide Aktionen setzen auf Motivation durch Spaß statt durch den erhobenen Zeigefinger und sind über den unmittelbaren Kontext hinaus lustig anzuschauen.

Veröffentlicht unter Lernen, Spielen | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentare deaktiviert

Bildmanipulation per TypoScript

Die Möglichkeiten von GraphicsMagick in TYPO3 ausschöpfen

TypoScript bietet direkten Zugriff auf die Optionen von ImageMagick bzw. GraphicsMagick, nämlich über die Eigenschaft „params“ des Datentyps „imgResource“.

Code-Beispiele

– Bilder im Inhalt werden angesprochen über

tt_content.image.20.1.file.params = [options]

– Bilder in den neuesten Nachrichten (Extension tt_news) mit

plugin.tt_news.displayLatest.image.file.params = [options]

In anderen Erweiterungen können Bilder analog verändert werden.

So werden Anpassungen, die sonst nur für einzelne Inhaltselement gelten, über TypoScript global eingestellt. Hier ein paar Zuordnungen der Optionen in der Eingabemaske und in GraphicsMagick:

# Graustufen: 
tt_content.image.20.1.file.params = -colorspace GRAY
# Schärfen: 
tt_content.image.20.1.file.params = -sharpen 0
# Normalisieren: 
tt_content.image.20.1.file.params = -normalize 
# Kontrast: 
tt_content.image.20.1.file.params = -contrast
# Heller: 
tt_content.image.20.1.file.params = -gamma 1.3
# Dunkler: 
tt_content.image.20.1.file.params = -gamma 0.8

Abb. von links nach rechts: -gamma 1.3; Ausgangsbild; -gamma 0.8

Bilder global einfärben

Die Bearbeitungsmöglichkeiten per TypoScript gehen weit über die Auswahl in den Bildeinstellungen hinaus, zumal mehrere Parameter miteinander verknüpft werden können.

Mit der Kombination -modulate brightness[,saturation[,hue]] und -colorize red,green,blue (Kolorieren per Farbkanal in Prozent) können Bilder beliebig eingefärbt werden.

Abb. von links nach rechts:
-modulate 115,0
-modulate 115,0 -colorize 7,10,23
-modulate 115,0 -colorize 7,10,23 -contrast

Die einzelnen GraphicsMagick-Kommandos werden nacheinander ausgeführt, die Reihenfolge ist also entscheidend. In den Bildeinstellungen gewählte Effekte wirken sich zusätzlich aus und ermöglichen damit eine individuelle Feinabstimmung einzelner Bilder. Darüber hinaus können alle TypoScript-Angaben mit „Bildqualität/-bearbeitung: Keine“ im Inhaltselement ausgeschaltet werden.

Die Option -modulate

Helligkeit, Sättigung und Farbton werden in Prozent angegeben. Dabei entspricht 100 dem Ausgangswert (und für die Sättigung gleichzeitig dem Maximum).

Ein Wert über 100 Prozent für „brightness“ führt zu einem helleren Bild, unter 100 Prozent zu einem dunkleren.

Für die Sättigung können Werte zwischen 0 (desaturiert) und 100 Prozent angegeben werden.

Eine Farbtonänderung wird als Rotation von der Ausgangsposition angegeben.

150 Prozent entspricht einer Drehung von 90 Grad im Uhrzeigersinn. Die gleiche Farbtonänderung erzielt man in Photoshop über den Dialog Hue/Saturation mit der Einstellung +100.

Analog dazu entsprechen 50 Prozent einer Drehung von 90 Grad im Gegenuhrzeigersinn, 0 und 200 einer Drehung von 180 Grad.

 

 

Und noch mehr Optionen


Abb. von links nach rechts: -colorspace GRAY; -charcoal 60; -monochrome

Abb. von links nach rechts: -negate; -operator Gray Negate 1; -operator Blue Negate 1

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Veröffentlicht unter Technik | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert

Schuster, bleib’ bei deinen Leisten?

Ein bekannter Darmstädter Spargel- und Erdbeerbauer bietet in Zukunft auch Bioprodukte an und kam mit dem Wunsch nach Etiketten, Verkaufsstände und Faltblatt in einem eigenen Design auf uns zu.

Biospargel

Für das Etikett haben wir eine klare Gestaltung mit einer abstrahierten Zeichnung von Stangenspargel vorgeschlagen. Die Wortmarke sollte um den Slogan „Hand in Hand mit der Natur“ ergänzt werden.

Die Bioetiketten werden auf die vakuumverschweißten Plastikverpackungen geklebt. Lediglich das Haltbarkeitsdatum muss aufgedruckt werden.

 

Durch wenige Handgriffe sollen die Stände zeitweise in Biospargel-Verkaufsstellen umgewandelt werden. Dazu haben wir die weithin sichtbaren Schilder auf dem Dach und die Klappe neu gestaltet. Durch das Grün setzt sich die Beschilderung deutlich vom „normalen“ Aussehen ab.

 

Weitere Produkte

Wir nutzten die Gelegenheit, auch das Erscheinungsbild der Verpackungen für die konventionellen Produkte wie eingelegten Spargel, Konfitüre, Spargelschnaps und Weißwein zu diskutieren.

Um das neue Etikett für alle Erzeugnisse verwenden zu können, haben wir unsere Zeichnung mit einer Erdbeerpflanze erweitert.

Im Gespräch stellte sich heraus, dass die Verkäufer an den Ständen Schwierigkeiten haben, die gewünschten Gläser in den Kartons zu finden. Deshalb haben wir die Beklebung der Deckel überarbeitet. Durch den Aufdruck und eine Farbkodierung ermöglicht sie, auf einen Blick zu erkennen, ob es sich um Spargel oder Konfitüre handelt.

Der Hersteller druckt neben dem Haltbarkeitsdatum auch die Inhaltsstoffe und die genaue Produktbezeichnung nachträglich auf die zweifarbigen Etiketten.

Durch die Kombination der Deckelaufkleber mit Etiketten in zwei Größen hatten wir schließlich ein System für die gesamte Produktpalette, das kostengünstig umsetzbar wäre.

Unser Kunde beendete das Projekt allerdings noch der Entwurfsphase. Er war letztlich nicht bereit, sich auf das ganz andere Design einzulassen.

Fazit

Manchmal ist der Weg das Ziel. Ohne die Auseinandersetzung mit der neuen Gestaltung wäre beim Kunden vielleicht die Unzufriedenheit mit der alten geblieben. Und womöglich findet ja ein Teil der Ergebnisse in anderer Form noch Verwendung.

Für uns war es jedenfalls neben der interessanten Projektarbeit auch eine schöne Gelegenheit, mal wieder freihand zu zeichnen.

Veröffentlicht unter Projekte | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert

2 hoch 11

2048 ist ein kleines, kontemplatives Browser-Spiel mit simplen Regeln – oder besser gesagt einer einzigen Regel – und einem minimalen Quentchen Zufall. Es ist in wenigen Wochen zu einem weltweiten Erfolg geworden. Vor allem aber sieht es einfach wunderschön aus.

Das Spiel ist so etwas wie die Visualisierung der Legende von dem Schachbrett und dem Reiskorn auf 16 Feldern. Jedenfalls bin ich wider besseres Wissen doch immer überrascht, wie schnell man durch Verdoppelung zu großen Zahlen kommt. 2048 ist übrigens nicht die höchste erreichbare Summe. Im Grunde ist das Spiel unendlich, nur dass der Platz zum Rangieren immer kleiner wird.

Der zwanzigjährige Entwickler Gabriele Cirulli hat die Javascript-Variante auf GitHub veröffentlicht. Das war ihm eine Herzensangelegenheit – nicht zuletzt, weil die Spielidee nicht wirklich seine eigene ist.

Seit dem 9. Mai gibt es das Spiel nun auch als Mobile App. Auf seiner Website erklärt Cirulli ausführlich, warum er sich entschieden hat, 2048 auch für iOS und Android herauszubringen, nachdem er ursprünglich in jugendlichem Leichtsinn behauptet hatte, das werde er niemals tun.

Ein herzzerreißender Konflikt, der nicht wirklich zu verstehen ist. Denn die 2048-Apps sind genauso kostenlos wie die Browser-Version.

Veröffentlicht unter Spielen, Webdesign | Verschlagwortet mit , , , , , , | 1 Kommentar

Brillenträger

The Notwist hat seine neue Platte „Close to the Glass“ herausgebracht, und die Medien sind voll des Lobes. Da will ich auch gar nicht viel mehr zu sagen. Hier nur der Hinweis auf das Konzert am 10. März in den Wagenhallen Stuttgart und das absolut großartige offizielle Video zu „Kong“:


Über dieses konnte ich leider nur spärliche Informationen finden: Der Regisseur heißt Yu Sato, der Zeichner Tim Divall (Quelle: http://www.cityslang.com/news/the-notwist/) und beide haben anscheinend auch schon für Lali Puna zusammengearbeitet.

Übrigens fragte der Bayerische Rundfunk The Notwist neulich im Interview: „Seid ihr eigentlich Optimisten, Pessimisten, Psychopathen oder Agnostiker?“ „Keine Ahnung“, antwortete Markus Acher und fügte nach kurzem Überlegen hinzu: „Brillenträger.“

Veröffentlicht unter Kunst | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert

… noch mehr Schnee

Passend zur nicht vorhandenen Winterzeit kann man sich nicht nur über unseren virtuellen Schnee freuen, sondern auch Buchstabenflocken auf Druckerzeugnisse rieseln lassen.

Mit Hilfe der Transformfunktion im Illustrator werden Buchstaben zu wunderschönen Kristallen. Je nach Schriftart werden die Flocken einfache oder komplizierte Gebilde. Am besten eignen sich Serifenschriften.

Der Filter ist unter dem Menüpunkt Effekte / Verzerrungs- und Transformationsfilter zu finden. Das komplette Tutorial zum Buchstabenflockenbasteln findet ihr hier.

Veröffentlicht unter Spielen, Technik | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert